Vita

Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, Publikumspreis, Bonner Rotary Musikpreis und ein Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben: So lautet die eindrucksvolle Erfolgsbilanz des Cellisten Valentino Worlitzsch beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 in Bonn.

Geboren 1989 in Hannover, erhielt er mit vier Jahren seinen ersten Violoncello- und Klavierunterricht. Als Cellist und Pianist, solistisch wie kammermusikalisch, war er schon als Jugendlicher vielfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie u.a. des Internationalen Grotrian-Steinweg-Wettbewerbs für Klavier, und wurde für seine hervorragenden Leistungen auf beiden Instrumenten mit dem Eduard-Söring-Preis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet.

Inzwischen kann er zahlreiche Preise und Auszeichnungen im In- und Ausland vorweisen. So gewann er neben dem Deutschen Musikwettbewerb u.a. den 1. Preis und zwei Sonderpreise beim Internationalen Musikwettbewerb „Pacem in Terris“ in Bayreuth, den 2. Preis und Publikumspreis beim Wettbewerb „Ton und Erklärung“ und ist Sonderpreisträger des Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin und des Internationalen Leoš Janácek-Wettbewerbs in Brünn. Er war Semifinalist beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München sowie beim renommierten Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in St. Petersburg und beim Internationalen Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel und wurde als bester Teilnehmer ex aequo beim Pierre Fournier Award in London ausgezeichnet.

Sein Studium absolvierte Valentino Worlitzsch zunächst bei Bernhard Gmelin in Hamburg und bei Michel Strauss in Paris. Seit 2013 setzt er es, mittlerweile im Konzertexamen, bei Wolfgang Emanuel Schmidt in Weimar fort, wo er zudem seit 2015 als dessen Assistent unterrichtet. Parallel studierte er außerdem Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling und Johanna Wiedenbach sowie Dirigieren bei Nicolás Pasquet.

Weitere Impulse erhielt er durch Meisterkurse bei Wolfgang Boettcher, László Fenyő, David Geringas, Frans Helmerson, Laurence Lesser, Jens Peter Maintz, Johannes Moser, Philippe Muller und Wen-Sinn Yang.

Als Solist trat Valentino Worlitzsch u.a. mit dem Beethoven Orchester Bonn, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Münchener Kammerorchester, dem Münchner Rundfunkorchester, den Nürnberger Symphonikern und dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie auf und konzertierte schon auf so bedeutenden Bühnen wie der Philharmonie Berlin, der Elbphilharmonie Hamburg, der Wigmore Hall in London oder der Philharmonie in St. Petersburg. Darüber hinaus widmet er sich leidenschaftlich der Kammermusik – zu seinen Partnern zählen Elisabeth Brauß, Volker Jacobsen, Nils Mönkemeyer, Eldar Nebolsin, Christopher Park, Natalia Prischepenko, Wolfgang Emanuel Schmidt und William Youn – und ist regelmäßiger Gast bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Heidelberger Frühling oder den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Valentino Worlitzsch ist langjähriger Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ und Masefield-Stipendiat der Alfred Toepfer Stiftung.

Als Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt er seit 2015 ein Violoncello mit Zettel „Grancino“ (röm. Schule, 18. Jh.), eine treuhänderische Eingabe aus Privatbesitz.